Veränderungen in der Gerichtsverwaltung während der Zeit des Dualismus im Lichte des legislativen Hintergrunds
DOI:
https://doi.org/10.55051/JTSZ2024-2p36Abstract
Die Studie befasst sich mit der Geschichte der Gerichtsverwaltung, die die Regeln der Gerichtsadministration und die Regeln der Gerichtsverfahren während der Zeit des Dualismus (1867–1914) umfasst. Der rechtliche Hintergrund der Gerichtsverwaltung in dieser Zeit bestand aus vielen verschiedenen Elementen. Die Gesetze, die die Organisation der Gerichte festlegen, die auf der Grundlage dieser Gesetze erlassenen Ministerialerlasse sowie die materiell- und verfahrensrechtlichen Vorschriften enthielten ebenfalls Bestimmungen über die Tätigkeiten der Gerichte. Die Untersuchung zeigt, dass mit dem Fortschreiten der Gesetzgebung und der zunehmenden Kodifikation auch die Regelung der Gerichtsverwaltung differenzierter und konzentrierter geworden ist. Sie wurde spürbar von den Normen beeinflusst, die sich in jeder Entwicklungsphase herausbildeten: Die Umstrukturierung der Organisation, die Ausarbeitung der verschiedenen Kodizes führten dazu, dass der Justizminister neue Verordnungen und mit der Zeit auch Vorschriften speziell für die Gerichtsverwaltung erlassen musste. Die Aufzählung dieser Vorschriften kann als eine Art Übersicht verstanden werden, die die Entwicklung des ungarischen Rechts sowie die Geschichte der Organisation und der Tätigkeit unserer Gerichte wiedergibt.

