Gesetzliche Regelung der Kriegswaisen zwischen den beiden Weltkriegen in Ungarn

Autor/innen

  • Enikő Kovács-Szépvölgyi Széchenyi István Egyetem, Deák Ferenc Állam- és Jogtudományi Kar, Modern Technológiai és Kiberbiztonsági Jogi Tanszék https://orcid.org/0000-0002-6511-4880

DOI:

https://doi.org/10.55051/JTSZ2024-3p25

Abstract

Die Studie untersucht die Entwicklung der ungarischen gesetzlichen Regelung für Kriegswaisen zwischen den Weltkriegen aus rechtshistorischer Perspektive. Die Einleitung skizziert die historische Kriegshilfe und hebt gesetzliche Bestimmungen zur Unterstützung der Soldatenfamilien hervor. Die vor dem Ersten Weltkrieg erlassenen Vorschriften wurden rasch obsolet und offenbarten Mängel. Die Studie konzentriert sich auf Waisen nichtprofessioneller Soldaten, analysiert Änderungen in den ungarischen Vorschriften und die Entwicklung der staatlichen Fürsorge. Internationale Beispiele – darunter österreichische, deutsche, italienische und französische Modelle – verdeutlichen die Besonderheiten der ungarischen Kriegswaisenfürsorge. Ursprünglich basierte diese auf Verordnungen, bis sie 1933 mit dem Gesetz VII (Hrt.) institutionalisiert wurde. Die Studie behandelt auch die Auswirkungen der revisionistischen Bestrebungen nach dem Vertrag von Trianon auf die Kriegswaisenfürsorge sowie neue Regelungen in wiederangeschlossenen Gebieten. Die Änderung des Hrt. von 1941 erweiterte den Kreis der Anspruchsberechtigten, indem sie ermöglichte, nach Inkrafttreten des Gesetzes geborene Kinder als Kriegswaisen einzustufen, als Reaktion auf den Zweiten Weltkrieg.

Autor/innen-Biografie

Enikő Kovács-Szépvölgyi, Széchenyi István Egyetem, Deák Ferenc Állam- és Jogtudományi Kar, Modern Technológiai és Kiberbiztonsági Jogi Tanszék

Kovács-Szépvölgyi Enikő tanársegéd

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Veröffentlicht

2025-06-17