Die offiziellen Sitze des 1723 eingerichteten Statthaltereirates

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DOI:

https://doi.org/10.55051/JTSZ2024-4p28

Abstract

In der Studie wird die Geschichte des 1723 gegründeten Statthaltereirats, der 1724 seine Tätigkeit aufnahm, unter dem Gesichtspunkt einer der Bedingungen für seine Tätigkeit, nämlich der Frage der Unterbringung, beleuchtet. Der Statthaltereirat begann seine Arbeit in einem Gebäude in Bratislava, in der Burg und später auf dem Hauptplatz, mit der im Gesetz von 1723 zum Ausdruck gebrachten Absicht, ihn so bald wie möglich in das Zentrum des Landes zu verlegen. Dies wurde von Joseph II. vor allem aus einem Zentralisierungsmotiv durchgeführt. Ab 1784 erhielt der Statthaltereirat – zusammen mit mehreren anderen Dikasterien und der Kurie – einen neuen Sitz in Buda, was aber auch eine vorübergehende Unterbringung in den ehemaligen Schulgebäuden der Jesuiten bedeutete. Nach dem Tod Josephs II. im Jahr 1794 wurde der Sitz in den ehemaligen Kirchengebäudekomplex in der Úri-Straße in Buda verlegt, der 1824 ausgebaut wurde. Es war der Sitz der Verwaltung bis 1867, als der Statthalterrat abgeschafft wurde.

Autor/innen-Biografie

Zoltán Megyeri-Pálffi, HUN-REN– ELTE Jogtörténeti Kutatócsoport; Eötvös Loránd Tudományegyetem Állam- és Jogtudományi Kar

Megyeri-Pálffi Zoltán PhD, tudományos munkatárs; adjunktus

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Veröffentlicht

2025-08-01