Die Methoden der notariellen Prozopographie und erste Schlussfolgerungen
DOI:
https://doi.org/10.55051/JTSZ2025-2p45Abstract
Das Schreiben der notariellen Prosopographie basierte auf der notariellen Archontologie. Gemäß der Definition der Archontologie enthält sie eine Liste aller Inhaber eines bestimmten Amtes. Gleichzeitig bezeichnet die Archontologie als Methode auch die Tätigkeit von Historikern, deren Zweck es ist, ein Berufsverzeichnis zu erstellen. Die Prosopographie als historische Forschungsmethode erschien erst in den 1970er Jahren. Im Hinblick auf die Erstellung der Notarprosopographie wurden alle Daten erhoben, die aus Sicht des Notarberufs für eine sozialhistorische Analyse geeignet sein könnten.
Archivdokumente sind eine unverzichtbare Quelle der notariellen Prosopographie. Ein wichtiges methodisches Element der prosopographischen Forschung von Notaren ist die Erstellung von Stammbäumen von Notaren, mit deren Hilfe familiäre Verwandtschaftsbeziehungen offengelegt und Abstammungslinien geklärt werden können. Die Sammlung von Daten zum Thema bietet eine Chance für zukünftige sozialhistorische Analysen der Angehörigen des Notarberufs, da die Notarprosopographie als Datenbank Gegenstand multidirektionaler Forschung sein kann.

