Historischer Überblick über die Bewährungshilfe in Ungarn

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.55051/JTSZ2025-2p63

Abstract

Das Ziel dieser Studie ist es, die historische Entwicklung der ungarischen Bewährungshilfe darzustellen und dabei ihre Entwicklung von den Initiativen zur Unterstützung von Gefangenen im 19. Jahrhundert bis zu ihrer modernen Ausprägung im Strafrecht nachzuzeichnen. Der Autor analysiert frühe Verweise auf die Nachsorge in den Werken von József Eötvös, Ferenc Deák und Ferenc Finkey und widmet den Aktivitäten von Pál Angyal, die zur Gründung der Nationalen Vereinigung der Patronatsgesellschaften führten, besondere Aufmerksamkeit. Die Studie untersucht Veränderungen im staatlichen und gesellschaftlichen Engagement, das Gleichgewicht zwischen den Überwachungs- und Unterstützungsfunktionen der Bewährungshilfe sowie die institutionellen Auswirkungen verschiedener historischer Epochen, insbesondere der beiden Weltkriege und der sozialistischen Ära. Ziel ist es, zu untersuchen, wie sich die Bewährungshilfe im Kontext der ungarischen Rechtsgeschichte als Institution mit doppelter Funktion – sowohl unterstützend als auch kontrollierend – entwickelt hat.

Autor/innen-Biografie

Zoltán Mitrovics, Pécsi Tudományegyetem, Bölcsészettudományi Kar, Közösségi és Szociális Tanulmányok Tanszék

Mitrovics Zoltán, egyetemi tanársegéd

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Veröffentlicht

2026-02-20