Von der Armenverwaltung zur nachhaltigen Sozialverwaltung
Die Ansichten ungarischer Verwaltungswissenschaftler von der Zeit der Polizeiwissenschaft bis zu Ära der „Magyary Schule“
DOI:
https://doi.org/10.55051/JTSZ2024-3p17Abstract
Der historische Hintergrund der sogenannte Sozialverwaltung (oder sozial-kulturellen Verwaltung) ist die sogenannte Armenverwaltung. Diese Tatsache kennzeichnet sowohl die westliche öffentliche Verwaltung als auch die ungarische öffentliche Verwaltung. Dem aktuellen Forschungsstand zufolge wird die Armenverwaltung in Ungarn seit 1880 wissenschaftlich besonders behandelt. Beispiele der Polizeiwissenschaft aus dem 18. Jahrhundert sind jedoch ebenfalls bedeutsam. Der Begriff „Armenverwaltung” existierte nach etwa 1945 nicht mehr. Die Studie präsentiert vor allem den Teil der Arbeiten von József (Josef) Reviczky (1750–1815), Ignác (Ignaz) Zsoldos (1803–1885), Emil Récsi (1822–1864), Győző (Victor) Concha (1846–1933), und Zoltán Magyary (1888–1945) der sich mit der Sozialverwaltung beschäftigt. Ziel der Studie ist es, die Meilensteine auf dem Weg von der Armenverwaltung zur nachhaltigen Sozialverwaltung hervorzuheben. Der Beitrag berücksichtigt auch relevante ausländische Beispiele. Es muss darauf hingewiesen werden, dass in Zukunft auch in der Sozialverwaltung die Rolle der Nachhaltigkeit und ausländischer Einflüsse zunehmen wird.

