„Dorfbriefe zur Zivilehe“

Kirchenkritik an die Zivilehe in1868

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.55051/JTSZ2025-4p35

Abstract

Das Hauptgebiet meiner Doktorarbeit ist die Untersuchung der ehelichen Rechtsordnungen unter besonderer Berücksichtigung der Funktionsweise des fakultativen bürgerlichen Ehesystems. Während dieser Forschung stieß ich auf ein Kleingedrucktes mit dem Titel Fakultative Briefe über die Zivilehe, das die Meinung der römisch-katholischen Kirche über die Einführung der Institution der Zivilehe am Ende des 19. Jahrhunderts auf eine Weise zum Ausdruck bringt, die für die weniger gebildete Bevölkerung verständlich ist.

In meiner Studie stelle ich das soziale System und die Situation vor, in der das oben erwähnte Werk geschrieben wurde, und ich diskutiere die Aspekte, die die gesellschaftliche Meinungsbildung über die standesamtliche Ehe beeinflusst haben. Ich achte besonders auf die Meinungen der zeitgenössischen Rechtsprechung, die Haltung der Presse und die Meinungen der wichtigsten juristischen Persönlichkeiten und politischen Persönlichkeiten der damaligen Zeit.

Ich analysiere gründlich den rechtlich wahrnehmbaren Inhalt der zehn Briefe, die in der Publikation enthalten sind, und betone die Besonderheiten des Familienrechts. Darüber hinaus analysiere ich die zweite Veröffentlichung, die später 1893 veröffentlicht wurde und die durch die Analyse der ersten Veröffentlichung die verfügbaren Informationen erweitert.

All dies zusammen macht es möglich, die Meinung des religiös haftenden Teils der ungarischen Gesellschaft über die Veränderungen in der Familienpolitik und im Familienrecht kennenzulernen, die die Denkweise über die Ehe in der Rechtsprechung Ende des 19. Jahrhunderts erheblich verändert haben.

Autor/innen-Biografie

Róbert István Kasuba, Szegedi Tudományegyetem, Állam- és Jogtudományi Doktori Iskola

Kasuba Róbert István PhD-hallgató

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Veröffentlicht

2026-07-22