A fájlcserélés szerzői jogi kérdései

Autor/innen

  • Mihály Petkó

DOI:

https://doi.org/10.59558/jesz.2015.2.93

Schlagworte:

Dateiaustausch, Urheberrecht, Internet, P2P, freie Nutzung

Abstract

Diese Studie untersucht die urheberrechtlichen Implikationen des Dateiaustauschs im Zeitalter der sich schnell entwickelnden Informationstechnologie und des Internets. Es wird hervorgehoben, dass der einfache Zugang zu digitalen Werken den Respekt vor dem Urheberrecht und die Wertschätzung kreativer Arbeit, insbesondere bei jüngeren Generationen, untergräbt. Der Autor präzisiert das Konzept des „Dateiaustauschs“ und weist darauf hin, dass es sich dabei im Wesentlichen um die „Vervielfältigung“ von Werken mittels P2P-Technologien (Napster, BitTorrent) handelt, und nicht um einen traditionellen Austausch oder eine Freigabe. Es werden die Unterschiede zwischen der „freien Nutzung“ in kontinentaleuropäischen Rechtssystemen und der amerikanischen „Fair Use“-Doktrin analysiert, insbesondere die Anwendbarkeit des Drei-Stufen-Tests. Abschließend werden das Problem des Kopierens aus illegalen Quellen, die Schwierigkeiten bei der Feststellung der rechtlichen Verantwortlichkeit im Internet diskutiert und ein Vorschlag für die Einführung eines Pauschalvergütungssystems zur Entschädigung der Autoren unterbreitet.

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Veröffentlicht

2015-07-15