A közérdek és egyéb jogi tárgyak a büntetendőséget kizáró okok szabályozásában
DOI:
https://doi.org/10.59558/jesz.2015.2.74Schlagworte:
öffentliches Interesse, Strafrecht, Notwehr, Notstand, SchuldausschließungsgrundAbstract
Diese Studie untersucht die Rolle des öffentlichen Interesses und anderer Rechtsgüter in der Regelung von Schuldausschließungsgründen (Notwehr, Notstand). Sie bietet einen historischen Überblick vom römischen Recht bis zum Csemegi-Strafgesetzbuch, der die wechselnde Wahrnehmung öffentlicher Interessen aufzeigt. Der Artikel argumentiert, dass das Konzept des öffentlichen Interesses heute auf sozialer Solidarität basiert und einen eigenständigen dogmatischen Geltungsbereich besitzt, der über die Summe persönlicher und Vermögenswerte hinausgeht. Es wird der „Dunagate-Fall“ als Beispiel für den Schutz des öffentlichen Interesses in einer Notstandssituation analysiert. Die Studie differenziert zwischen den Anwendungsbereichen von Notwehr und Notstand und betont den Unterschied zwischen rechtswidrigem Angriff und Gefahr. Darüber hinaus behandelt sie die Zusammenhänge zwischen Handlungen im Staatsinteresse, Handlungen verdeckter Ermittler und Handlungen mit Einverständnis des Opfers mit dem öffentlichen Interesse und macht Vorschläge zur Rechtsentwicklung.