Jogszabályszövegek gépi elemzésének tanulságai
DOI:
https://doi.org/10.59558/jesz.2015.2.64Schlagworte:
Gesetzestext, maschinelle Analyse, Gesetzgebung, Ellipse, Goody-ListenAbstract
Diese Studie präsentiert Erfahrungen aus der maschinellen Verarbeitung von Gesetzestexten, mit besonderem Schwerpunkt auf der Analyse von „Goody-Listen“ und Ellipsen. Sie untersucht die Anforderungen an die Gesetzgebung und die daraus resultierenden strukturellen Besonderheiten, wie die Verschachtelung von Punkten und Unterpunkten, die zu unvollständigen Sätzen führen können. Ziel der Forschung war die Entwicklung von Verfahren zur Rekonstruktion semantisch vollständiger „Goody-Sätze“ bei der maschinellen Verarbeitung. Die Autoren weisen auf terminologische Inkonsistenzen und redaktionelle Fehler hin, die eine präzise Referenzierung erschweren. Besonderes Augenmerk liegt auf doppelt verschachtelten Aufzählungen, die die Notwendigkeit von nicht erlaubten „Unter-Unterpunkten“ aufwerfen. Die Studie betont, dass fast ein Drittel der Gesetzestexte eine Goody-Listen-Struktur aufweist, was die Bedeutung des Phänomens für die Rechtsinformatik unterstreicht.