Malicious Identities

Autor/innen

  • József Zoltán Málik

DOI:

https://doi.org/10.59558/jesz.2015.2.53

Schlagworte:

Identität, Philosophie, Globalisierung, Multikulturalismus, relationales Selbst

Abstract

Diese Abhandlung erörtert grundlegende Fragen der Identität im 21. Jahrhundert und hebt die durch die Globalisierung verursachte Identitätspluralisierung sowie deren moralische, soziale und technologische Implikationen hervor. Sie vergleicht das Konzept der autonomen Persönlichkeit (Descartes, Kant) mit der Theorie der relationalen Identität (Aristoteles, Hegel) und zeigt auf, wie Identität durch unsere Beziehungen zu anderen und zur Kultur geformt wird. Der Artikel analysiert das Phänomen „bösartiger Identitäten“, die Individuen vor zwanghafte Entscheidungen stellen (z.B. Personen mit gemischtrassigem oder multikulturellem Hintergrund). Anhand von Beispielen wie Conchita Wurst oder dem Elefantenmenschen wird illustriert, wie soziale Akzeptanz und Entfremdung das Selbstbild prägen. Abschließend werden die europäische Einwanderungskrise und die Herausforderungen des Multikulturalismus thematisiert, die die Dringlichkeit von Identitätsfragen in der gegenwärtigen Politik verdeutlichen.

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Veröffentlicht

2015-07-15