Parallele und Gegensätze in Hans Bemmanns Romanen Stern der Brüder und Stein und Flöte und das ist noch nicht alles
DOI:
https://doi.org/10.33934/initium.2025.7.2Kulcsszavak:
explorativer Vergleich, Narratologie, Multiperspektivität, Kontrafaktik und Fantasy, das Politische im literarischen WerkAbsztrakt
Die vorliegende Arbeit untersucht Hans Bemmanns Romane Stern der Brüder und Stein und Flöte und das ist noch nicht alles in einer kontrastiven Analyse. Trotz der erkennbaren Unterschiede weisen die Werke grundlegende Parallele auf, insbesondere in den Bereichen Erzähltechnik, Thematik und Motivik. Ziel der explorativen Analyse ist es daher, diese Bereiche und ihre jeweiligen Ausprägungen genauer zu identifizieren. Im Folgenden wird daher auf verschiedene Aspekte eingegangen: Erstens wird die nicht-lineare Struktur der Romane untersucht, wobei Multiperspektivität, Binnenerzählung und multiple Fokalisierung im Mittelpunkt stehen. Zweitens werden die Gattungskontexte – insbesondere Kontrafaktik und Fantasy – betrachtet. Anschließend folgt eine Analyse ihrer politischen Dimensionen sowie der Verknüpfungspunkte zwischen den behandelten Themenkomplexen. Schließlich werden die wiederkehrenden Motive des Steins und der Flöte sowie ihr Verhältnis zum Figurenarsenal untersucht.